Tag 2: Anreise Amiens -> Penmarc’h

Naja, eine erholsame Nacht stelle ich mir anders vor. Aber es lag nicht am Hotel. Jeder der mit kleinen Kindern zum ersten Mal eine lange Reise macht und dann auch noch an einem fremden Ort übernachtet wird es kennen, dass die erste und vielleicht auch noch weitere Nächte nicht besonders ruhig verlaufen.

Nachdem wir alles wieder in unserer Übernachtungstasche verpackt hatten, machten wir uns auf den Weg in den Frühstücksraum. Optimal war, dass auch ein Kinderhochstuhl vorhanden war und Mathilde somit gut alleine am Frühstückstisch sitzen konnte. Die Auswahl am Frühstücksbuffet war nicht überragend aber vollkommen OK: Baguette, Croissants, Schokobrötchen, Butter, Magarine, Konfitüren, Käse, Speck und Rührei.

Weiter geht’s

Nach dem Frühstück ging es dann zurück auf die A29 und weiter in Richtung Bretagne. Und trotz der Allerheiligenferien in Frankreich war die Autobahn nicht all zu voll. So kamen wir heute gut durch und dank unseres bip&go Badges hatten wir auch keine größeren Wartezeiten an den Mautstationen. Auch an der Pont de Normandie funktionierte das Zahlsystem und wir konnten einen schönen Ausblick auf die Mündung der Seine so wie die Hafenanlagen von Le Havre genießen. Auch in der Bucht vom Mont Saint Michel war die Sicht gut und man konnte den Klosterberg sehr gut sehen. Irgendwann werden wir auch hier wieder einen Stopp einlegen.

In Rennes verließen wir dann die Autobahn und wechselten auf die Route Nationale 24. Auch diesmal hatte ich, wie schon Früher bei den Anreisen zum Jugendaustausch, das Gefühl, dass die Strecke zwischen Rennes und Lorient die gefühlt längste der ganzen Anreise ist… In Lorient wechselten wir auf die RN 165 die ich schon zig mal gefahren bin. Bei Quimper fuhren wir dann in Richtung Pont L’Abbé und Penmarc’h.

Ankunft am Ferienhaus in Penmarc’h

Gegen 17:30 kamen wir dann an unserem Ferienhaus an, wo wir schon von Mme Le Mogne und Ihrem Mann erwartet wurden. Wie ich auf der Einführungsseite zu diesem Bericht geschrieben habe, ist Mme Le Mogne deutsche und so konnte die komplette Übergabe des Ferienhauses in Deutsch ablaufen, abgesehen von einigen Sätzen mit M. Le Mogne.

Dann hieß es Auto auspacken und schnell noch für die ersten Tage einkaufen fahren. Ein Supermarkt war nicht weit entfernt vom Ferienhaus. Das Highlight des Tages für Justus war aber, als er beim ins Bett gehen feststellte, dass man den Leuchtturm Phare d’Eckmühl von seinem Schlafzimmerfenster aus sehen kann.