Tag 12: Auray – Vannes – Séné

Hafen in VannesHeute machten wir uns auf den Weg nach Vannes, der Hauptstadt des Departements Morbihan.

Eine erste Überraschung gab es für mich bereits bei der Ankunft in Vannes. Ich wollte wie gewohnt unten am Yachthafen parken. Wo sonst Parkplatz war befindet sich nun eine Freifläche mit einem Bistro und einem Haus in dem das Office de Tourisme seinen Sitz hat. Parken konnte man aber trotzdem… unter dem Platz in einer neuen Tiefgarage. Nicht gerade ein Schnäppchen.

Vannes et sa femmeVom Hafen aus machten wir uns auf den Weg in die Altstadt von Vannes. Durch die Porte St. Vincent folgten wir der gleichnamigen Straße über den Place es Lices (Turnierplatz) weiter Richtung Catherale St. Pierre. Am Place des Lices liegt auch die Markthalle der wir einen kurzen Besuch abstatteten um nach Karamellcreme zu suchen. Auf unserem weiteren Weg zur Catherale kamen wir auch am Maison de Vannes vorbei, an dem zwei Granitbüsten, die im Volksmund „Vannes und seine Frau“ genannt werden, zu sehen sind.

Remparts von VannesVor der Cathedrale stehen einige Fachwerkhäuser, die zum Teil eine beeinruckende Neigung haben. Nach einem Rundgang durch die Cathedrale folgten wir der Rue St. Gwenhael zur Porte Prison und zu den Remparts von wo aus sich ein fantastischer Blick auf die Gärten vor der alten Stadtmauer bietet. Wir folgten der Promenade de la Garenne an dem kleinen Bach Marle entlang bis zum alten Waschhaus. Hier wurde leider gerade renoviert/restauriert so war kein nährerer Blick ins Waschhaus möglich.

Größenvergleich: Reiseführer - Pain au ChocolatWir gingen noch mal zurück in die Altstadt um uns mit einen Mittagsimbiss zu versorgen. In einer Bäckerei erstanden wir neben einem belegten Baguette auch ein riesiges Pain au Chocolat. Die Ausmasse dieses Blätterteiggebäcks sind auf dem nebenstehendem Bild erkennbar. Diese Leckereien verspeisten wir dann am Hafen und überlegten uns dann noch weiter nach Séné zu fahren.

Reservé Naturelle de Séné

In Séné wurde früher Meersalz gewonnen. Dazu wurde Salzgärten angelegt wie sie heute z.B. noch in der Guerande zu sehen sind. Die Salzgewinnung wurde aber schon vor längerer Zeit eingestellt und die ca. 220 ha großen Salzgärten zum Vogelschutzgebiet erklärt. Séné ist von Vannes aus gut ausgeschildert und kurz vor Séné kommen auch die Hinweisschilder zum Reserve Naturelle dazu. Wir fuhren zum Haupthaus wo auch einige Parkplätze sind. Im Haus gibt es einige Informationen zum Reservat und zu den zu beobachtenden Vögeln. Aber auch der Hinweis, dass zwischen Brutzeit und Vogelzug nichtBeobachtungshütte in Sénéviele Vögel zu sehen sind. Wir entschieden uns daher die 5 € Eintritt nicht zu bezahlen sondern ein Stück weiter zu fahren und dem Wanderweg entlang des Vogelschutzgebietes zu folgen. Der Wanderweg ist gut ausgeschildert und führt durch Felder und Wiesen an der Küste entlang. An verschiedenen Stellen sind Aussichtspunkte und Beobachtungshütten aufgebaut. Viele Vögel waren allerdings auch hier nicht wirklich zu sehen.

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