Tag 6: Abbaye de Beauport – Pontrieux – La Roche Jagu – Tréguier

Heute führte uns unser Weg wieder in Richtung Paimpol um uns auch einiges in der Umgebung anzuschauen. Unser erstes Ziel war die Abbaye de Beauport oder besser gesagt das was davon übrig ist. Die Abbaye ist schon vor Paimpol gut ausgeschildert und es befinden sich ausreichend Parkplätze vor Ort.

Abbaye de Beauport

Abbaye BeauportWir beschlossen zunächst eine Runde um die alte Ruine zu wandern. Direkt am Beginn des Rundwegs wurde auf den Beginn des Jakobsweges hingewiesen. Auf dem Weg hat man immer wieder einen Guten Blick auf die Reste der Abtei und auch manchmal ins innere. Trotzdem beschloss ich mir auch das innere anzuschauen. Luna und Frauchen warteten währenddessen draußen.
An der Kasse wurde mir auch ein Besichtigungsplan mit deutscher Beschreibung ausgehändigt. So ausgerüstet konnte ich mich auf eine ausgiebige Besichtigung begeben. Die Abtei aus dem 13. Jahrhundert muss früher wirklich mal beeindruckend gewesen sein. Ende des 18. Jahrhunderts wurde jedoch der Gründungsorden aufgelöst und die Abtei verfiel immer mehr. Die Überreste geben aber, zusammen mit der guten deutschen Erklärung, einen Einblick in das damalige Klosterleben.

Pontrieux

Pontrieux - Waschhäuschen am TrieuxNächstes Ziel war die am Vortag nicht ganz erreichte kleine Stadt Pontrieux. Hier fanden wir einen Parkplatz direkt im Zentrum und machten uns auf die „petite cité caractère“ zu entdecken. Eine Besonderheit sind die vielen Waschhäuschen die am Trieux gebaut wurden. Auch ihren eigenen „Tour Eiffel“ haben die Einwohner von Pontrieux. Ein altes Fachwerkhaus trägt diesen Spitznamen und auf einer Tafel werden, wie am echten Eiffelturm, die Renovierungsdaten angegeben. Hier ist die Touristeninformation untergebracht in der ich noch einiges an Informationsmaterial bekam. In einer Bäckerei kauften wir zur Stärkung noch 2 Schokocroissants und fuhren dann weiter zum Schloss La Roche Jagu.

La Roche Jagu

Die Hinweisschilder zum La Roche Jagu hatten wir schon auf der Fahrt nach Paimpol gesehen und konnten auch bei der Zugfahrt am Vortag schon einen Blick aus der Ferne darauf werfen. Das man hier mit vielen Besuchern rechnen konnte, merkte man schon an den großzügig angelegten Parkplätzen. Noch beeindruckender waren allerdings die Park- und Gartenanlagen rund um das Schloß. Da Luna keinen Zutritt zum Schloß hatte hielten wir uns ausschlißlich im Außenbereich aus. In einer an den Parkplatz angrenzenden Wiese konnten wir dann noch etwas mit Luna toben.

Tréguier

Geburtshaus von Ernest Renan in TréguierAuf dem Rückweg nach Penvénan hielten wir noch in Tréguier, der Geburtsstadt von Ernest Renan. Wir fanden einen Parkplatz auf dem Platz Genral de Gaulle. Von dort aus gingen wir die Rue Ernest Renan aufwärts vorbei an vielen Fachwerkhäusern. Nach ungefähr der Hälfte der Strecke fanden wir auf der linken Seite das Geburtshaus des 1823 geborenen Religionswissenschaftlers Ernest Renan. In dem fast 300 Jahre alten Haus befindet sich heute ein Museum, das einen Einblick in das Leben des Schriftstellers gibt. Wir folgten der Straße weiter und kamen am Dom Saint Tugdual an, den ich mir kurz von innen anschaute. Auf dem Platz vor dem Dom steht eine Statue von Ernest Renan. Wir schauten uns noch in den Geschäften des Platzes um und gingen dann zurück zum Auto um den Heimweg anzutreten.

Lunas Fazit

An der Abbaye de Beauport hat es mir echt gefallen. Ich hätte sogar mit rein gedurft. Aber mit Frauchen draußen warten war auch OK. Der Garten von La Roche Jagu war ein tolles Schnüffelerlebnis und das toben mit Herrchen…super!

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