Tag 2: Plougrescant – Le Gouffre

Heute war zunächst ausschlafen angesagt. Nachdem wir dann auch das Bad ausführlich testen konnten bereiteten wir uns unser erstes Frühstück mit (noch) deutschen Aufbackbrötchen und Rührei vor und überlegten uns unser Tagesprogramm. Wir entschieden uns zunächst mal an die Küste zu fahren um die ersten roten Granitfelsen zu sehen.

rosa Granitküste PlougrescantBei der Suche nach einem passenden Ausgangspunkt landeten wir an einem kleinen Parkplatz an einem Strandabschnitt von Plougrescant. Hier wies eine Infotafel daraufhin, dass hier auch der Küstenwanderweg GR 34 Sentier des Douaniers (Zöllnerpfad) vorbeiführt. Zudem verläuft dieser ein ganzes Stück paralell mit einem Rundwanderweg um Plougrescant, der auch am bekannten „Haus zwischen den Felsen“ vorbei führt. Da der Weg durch ein Naturschutzgebiet verläuft musste Luna an der Leine bleiben, was aber kein Problem war. Der Weg führte an der Küste entlang, teilweise nur als Trampelpfad über Wiesen und Felder, Haus zwischen den Felsendann wieder über befestigte Wege aber auch über einige felsige Stellen, die es zu erklettern galt. Überall bot sich jedoch ein fantastischer Blick auf die Rosa Granitküste. Wir hatten die Länge des Weges etwas unterschätzt und waren schon gut zweieinhalb Stunden unterwegs als  das „Haus zwischen den Felsen“ endlich in Sicht kam.

Das nahegelegene „Maison du Littoral“ hatte noch Mittagspause und so traten wir den Rückweg an. Wir marschierten zunächst mehr im Landesinneren, kehrten dann aber auf den Küstenwanderweg zurück und gelangten so zum Auto. Wir fuhren nach Penvénan zurück und schauten uns im Ortskern noch etwas um. Zum Abendessen kehrten wir in unser Gite zurück und ließen uns zum Ausklang des Tages den Cidre von Mme Le Borgne schmecken.

Unterschätzt hatten wir auch mal wieder die Sonneneinstrahlung und so mussten wir feststellen, dass wir uns doch an einigen Stellen etwas verbannt hatten.

Lunas Fazit

Es war zwar ziemlich sonnig aber es war toll mit Herrchen und Frauchen den Wanderweg zu entdecken. Da die beiden auch an Wasser und Leckerchen gedacht haben war ich gut versorgt.