Tag 1: Die Anreise

Tag 1: Die Anreise

Nachdem wir schon am Vorabend den Großteil unseres Gepäcks im Auto verpackt hatten ging nun früh am Morgen die Anreise in die Bretagne los. Über die A44, A1 und die A4 fuhren wir zunächst Richtung Aachen wo wir dann über die Grenze nach Belgien fuhren.

In Belgien fuhren wir nur kurz auf eine Raststätte und überfuhren wenige später am Grenzübergang Valenciennes die belgisch-französische Grenze. An der ersten größeren Raststätte in Frankreich hielten wir etwas länger um Diesel zu tanken und zu frühstücken. Der Versuch hier auch die für Frankreich seit dem 1. Juli vorgeschriebenen Alkoholtester zu erstehen scheiterte an einem Schild, welches wir in den kommenden Tagen noch öfter sehen sollten: Sämtliche Vorräte sind aufgebraucht, Zeitpunkt der Nachlieferung ist unbekannt.

Wir fuhren weiter über Amiens, Rouen, Le Havre (Pont de Normandie) und Caen um dann bei Avranches die Autobahn zu verlassen und in Pontorson in die Bretagne einzufahren. Von nun an ging es über mal mehr mal weniger ausgebaute Landstraßen ins Departement Côtes d’Armor zur Côte de Granite Rose. Nach gut 13 Stunden kamen wir dann an unserem Ferienhaus in Penvénan an. Die Tochter unserer Vermieter übergab uns kurz die Schlüssel und wies uns darauf hin, dass die Supermärkte noch geöffnet haben und wir noch einkaufen könnten und Ihre Mutter dann später alles weitere regeln würde. Also luden wir nur kurz unser Auto aus und fuhren zum Carrefour in Penvénan.

Nach unserem Einkauf begannen wir dann uns häuslich einzurichten. Nun kam auch Mme Le Borgne und stellte sich vor. Zur Begrüßung brachte Sie selbstgebackene Crêpes mit und wies zudem auf eine Flasche Cidre und einen Liter Milch hin die für uns bereit standen. Die Milch stammt von den eigenen Kühen und wird jeden Morgen frisch abgefüllt und in der Region verkauft.
Zum Abendessen gab es bei uns dann Merguez und Taboulé. Müde von der langen Reise ging es dann früh ins Bett.

PS: Um an den Mautstationen schneller voran zu kommen haben wir in diesem Jahr zum ersten Mal die Liber-t Box von tolltickets verwendet. Diese funktionierte Einwandfrei!

Lunas Fazit

Autofahren ist ja nicht mein Ding. Ob ich ins Auto eingestiegen wäre wenn ich gewusst hätte, das ich 13 Stunden darin unterwegs bin, weiß ich nicht. Um so begeisterter war ich dann abends vom Garten des Ferienhauses. Und zwei Hunde haben die Vermieter auch noch. Mal schauen ob wir Freunde werden

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