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Getränke

Das bretonische Nationalgetränk ist Cidre, ein ||Apfelmost|| . Serviert wird Cidre in den Crêperien, zumeist in rustikalen Steinkrügen. Je nach Geschmack kann man zwischen doux (lieblich), demi-sec (halbtrocken) und brut (trocken) wählen. Die trockenen Varianten eignen sich auch sehr gut zur Zubereitung des Kir Breton, einer Mischung aus Cidre und Creme de Cassis (Schwarze Johannisbeere Likör). Im Sommer ist ein Kir aus Cidre und Pampelmusensirup sehr erfrischend. Achten Sie beim kauf darauf, dass Sie einen Cidre fermier bekommen. Diese Bezeichnung garantiert die Herstellung nach traditionellen Methoden.


Ein guter Wein aus der Bretagne ist der ||Muscadet||. Flaschenweine sind im allgemeinen teurer als die offenen, in Krügen oder Karaffen ausgeschenkten Weine. Probieren sollte man auch den aus Wasser und Honig hergestellten Met ähnlichen Chouchen sowie die Liköre und hochprozentigen Spirituosen, wie z.b. Eau de vie, die in den zahlreichen privaten Brennereien hergestellt werden. Etwas über die Geschichte der Brennerei erfährt man in der Distillerie du Plessis.
Man erhält überall die bekannten französischen und auch ausländischen Flaschenbiere. Gezapftes Bier (à la pression) ist billiger und übrigens, ein "demi" ist in Frankreich kein halber, sondern nur ein Viertelliter.
Wasser gehört in Frankreich genauso zum Essen wie auch der Wein. Zum Essen kann man eine kostenlose Karaffe Leitungswasser bekommen. Beliebt ist auch stilles Mineralwasser wie Evian und Vittel. Badoit enthält wenig Kohlensäure. Viel Kohlensäure ist in Perrier enthalten. 

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