Carnac

Bekannt wurde der Ort  vor allem durch die Steinreihen aus insgesamt etwa 3.000 ||Menhiren|| die nördlich von Carnac zu finden sind.

Alignements von KermarioIn den Steinfeldern kommt man sich vor wie in der Heimat von Asterix und Obelix. Wo man auch hinschaut, sieht man „Hinkelsteine“ – Megalithen ( griech.: megas = groß ; lithos = Stein ) genannt. Allerdings sind die meisten ||Menhire|| inzwischen eingezäunt um weitere Erosionen durch die zahlreichen Menschenmengen zu verhindern die alljährlich durch die Steinreihen zogen. Durch diese Erosionen und durch Überschüssige Kräfte einiger Touristen sind einige ||Menhire|| umgekippt. Andere ||Menhire|| fehlen in den Reihen weil sie zerschlagen und als Baumaterial verwendet wurden.

Dolmen in KermarioEinen besonders guten Blick auf die ||Alignements|| hat man z.B. vom Aussichtsturm, einer alten Mühle,  in Kermario von wo aus man die 10 bis zu  1km langen Steinreihen mit ungefähr 1.000 Steinen sehr gut sehen kann. Geht man von hier aus weiter Richtung Westen am „Etang de Kerloquet“ vorbei,  kommt man zum Grabhügel von Le Manio. Geht man in die andere Richtung zurück zum Parkplatz, kommt man am ||Dolmen|| vorbei, der auf etwa 4.000 vor Christus datiert wurde.

 

Alignements CarnacFolgt man der Straße weiter Richtung Le Ménec kommt man zum „Maison des Megaliths“ wo ausreichend Parkplätze zur Verfügung stehen. Von dort startet auch eine kleine Bahn, die eine Rundfahrt vorbei an allen ||Alignements||, durch die Stadt und am Strand vorbei anbietet. Im „Maison des Megaliths“ kann man sich über die Menhire informieren und auch Tickets zu geführten Wanderungen durch die Steinreihen erwerben. Die ||Alignements|| von Le Ménec befinden sich direkt gegenüber, sind aber in den Sommermonaten nicht frei zugänglich. Der in der Nähe befindliche ||Cromlec’h|| wurde von den Vorfahren zum Teil in die Bebauung integriert und ist daher nur schwer zu erkennen.

Tumulus St. MichelAm östlichen Ortseingang von Carnac in Richtung La Trinité sur Mer befindet sich der ||Tumulus|| St. Michel. Der 125 m lange, 60 m breite und etwa 10 m hohe Grabhügel aus Steinen enthält mehrere Grabkammern in denen verbrannte menschliche Knochen und Schmuck gefunden wurden. Zur Erkundung des Grabhügels wurden in den 1860er Jahren je ein Längs- und ein Querstollen in den Hügel getrieben. Auf dem Hügel steht die Kapelle des hl. Michael in der jährlich nur am 1. September eine Messe stattfindet. Die Kapelle wurde im 17. Jahrhundert von der katholischen Kirche als Zeichen des Triumphs über den heidnischen Glauben erbaut.

Rund um Carnac sind noch viele weitere Megalithbauten zu finden.
Carnac – Plage bietet alles für einen längeren Sommerurlaub. Ein langer, weiter und nach Süden geneigter Sandstrand , eine prächtige Uferpromenade, einen Jachthafen und moderne Hotels, Restaurants und Bars haben es zum beliebtesten Badeort und Thalassotherapie – Zentrum der Gegend gemacht. Besonders abends ist den Gassen in der Nähe des Strandes in den Crêperien, Bars, Eisdielen und Spielhöllen sehr viel los.

Das könnte auch interessant sein: